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Vom Raber Stadtpark
aus öffnet sich der Blick über die Bucht der
heiligen Euphemia.
Neben den zahlreichen privaten Unterkünften, interessiert
den Touristen an dieser Stelle besonders das gleichnamige
Kloster mit dem Namen St.Euphemia.
Die hier seit dem 15. Jahrhundert lebenden Franziskanermönche
haben, in liebevoller Kleinarbeit, alle erdenklichen Zeugnisse
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Inselgeschichte zusammengetragen.
In einem kleinen Heimatmuseum werden diese Exponate allen
interessierten Besuchern zugänglich gemacht.
Neben sakralen Gegenständen
aus der Klostersammlung, beherbergt die Ausstellung archäologische
Funde aus Urgeschichte und Antike, Trachten, Keramik,
sowie historische Möbel, darunter eine komplett eingerichtete
Küche. |
Oberhalb des Klosters
beginnt bereits die Ortschaft Kampor, die sich in einem
schmalen Band bis zur Halbinsel Kastelin erstreckt, auf
der Überreste einer uralten Ansiedlung zu erkennen
sind. Von allen Orten der Insel, hat sich Kampor am ehesten
die Merkmale eines ursprünglichen Fischerdorfes erhalten.Mit
etwas Glück können Sie dort einen Blick in die
Werkstatt des ortsansässigen Bootsbauers werfen,
der, umgeben von einem Meer von Hobelspänen, Holzboote
von vollendeter Qualität entstehen lässt.
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Im zweiten Weltkrieg wurde auf
diesem Teil der Insel ein Konzentrationslager der italienischen
Faschisten errichtet. Überreste dieser Anlage, sowie
eine Gedenkstätte mit angeschlossenem Friedhof, halten
die Erinnerung an dieses dunkle Kapitel der Menschheitsgeschichte
wach.
Das 1954 errichtete Mahnmal mit Marmorobelisk, Mosaiken,
sowie in Stein gehauenen Versen des slowenischen Dichters
Iga Grude (selbst in Kampor interniert), ist den Tausenden
von Häftlingen gewidmet, die hier ihr Leben ließen.
Wer in Kampor seinen Urlaub
verbringen möchte, bucht am besten eine Privatunterkunft
bei einem der vielen Anbieter.
Eine kleine Sandbucht zum Baden und Sonnen ist vorhanden. |
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