Rab
in Kürze
EINWOHNERZAHL: ca. 9.000 FLÄCHE:
93,6 km2
LAGE: Als
Mitglied der Kvarner Inselgruppe, liegt Rab in der nördlichen
Adria, umgeben von den Nachbarinseln Pag, Losinj, Cres
und Krk
SCHUTZPATRON:
Der heilige Christophorus
BEVÖLKERUNG:
Die Bevölkerung der Insel besteht hauptsächlich
aus Kroaten slawischer Abstammung, mit katholischem
Glauben. Bis auf Staatsbürger aus dem ehemaligen
Jugoslawien (Bosnier, Serben, Albaner), sind kaum Ausländer
auf Rab ansässig.
Ursprünglich lebte man vom Fischfang, Weinbau,
Ackerbau und Viehzucht. Nachdem 1889 Rab zum Bade- und
Kurort erklärt wurde, verdrängten die ansteigenden
Besucherzahlen mehr und mehr alte Lebensweisen und Erwerbszweige.
Heute ist jeder direkt oder indirekt vom Tourismus abhängig.
WASSERVERSORGUNG:
Bis vor ca. 15 Jahren, wurde das Trinkwasser auf Rab
aus einigen der 300 Quellen der Insel gewonnen. Mit
steigenden Besucherzahlen ergab sich allerdings die
Notwendigkeit, Wasser über ein Rohrsystem vom Festland
herbeizuschaffen.
KLIMA:
Auf Rab herrscht mediterranes Klima mit warmen Sommern
und milden Wintern. Selten fallen die Temperaturen unter
Null. Schnee ist eine absolute Seltenheit.
DURCHSCHNITTSTEMPERATUREN:
Januar - März: 7,1°C, April - Juni: 13,9°C,
Juli - September: 26,0°C, Oktober - Dezember: 12,8°C
Die durchschnittliche Wassertemperatur
beträgt im Sommer 24°, Im Winter 12°
Mit 2.479 Sonnenstunden jährlich
und 6,8 täglich, gehört die Insel zu den sonnigsten
Orten Europas.
Über die Grenzen Kroatiens hinaus bekannt, sind
nachfolgende Winde, die das Raber Klima nachhaltig beeinflussen.
Bora: ein kalter,
trockener Wind aus Nordosten, der überwiegend im
Winter, aber auch in den ersten Frühlingstagen,
auftritt. Jugo: Warmer, feuchter Herbstwind
aus dem Süden. Maestral: Westwind,
der im Hochsommer die Temperaturen erträglich macht.
Ein Segen für Rab ist die Gebirgskette des Kamenjak,
die die Insel als natürliche Klimascheide, gegen
die rauen Winde vom Festland schützt.
Bereits seit mehr als hundert Jahren wird das milde
Klima und die klare, von Umwelteinflüssen verschonte
Meeresluft, bei Herzkrankheiten, Allergien oder Erkrankungen
der Atmungsorgane empfohlen.
FLORA UND FAUNA:
Das von Umweltverschmutzung verschont
gebliebene Meer um Rab, bietet vielen verschiedenen
Meeresbewohnern ideale Lebensvoraussetzungen. Leider
hat der unkontrollierte Fischfang dazu geführt,
dass viele Arten nur noch selten anzutreffen sind.
Zu den typischen Mittelmeerfischen zählen hier
z.B. der Drachenkopf (Skarpina), verschiedene Brassen
und Barschsorten, sowie Thunfisch und Makrele.
Oft verfängt sich in einem der Netze auch der kleine,
harmlose Katzenhai.
Mit etwas Glück kann man sogar einzelne Delphine,
oder ganz selten einen ganzen Schwarm, beobachten.
In der kleinen Markthalle im Raber Zentrum "Mali
Palit", können Sie sich ein Bild von dem weiteren
Artenreichtum der Adria machen.
Hier werden u.a. Tintenfische, Hummer, verschiedene
Muschelsorten, Krebse und Scampis zum Kauf angeboten.
Mehr als Souveniers, als für den Kochtopf, finden
Seeigel, Seesterne oder Korallen Beachtung.
An Land ist die Artenvielfalt allerdings
weniger ausgeprägt.
Neben den einheimischen Haustieren, dem Esel, Ziegen,
Schafen und Schweinen, gibt es so gut wie keine größeren
Wildtiere.
Lediglich Kaninchen, Füchse oder Marder finden
auf Rab einen Lebensraum, daneben Fasane, Igel oder
die Fledermaus. |