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Mühselig, aber am beliebtesten ist die Anreise mit dem PKW. Leider machen gestiegene Benzinpreise, hohe Mautgebühren, sowie die vor ein paar Jahren eingeführte Vignette in Österreich, Ihre Anfahrt nicht gerade billig.
Auf der anderen Seite jedoch, hat Kroatien in den vergangenen Jahren erfolgreich sein Straßennetz ausgebaut, und so, vor allem der Küstenstraße (Magistrale), aber auch der Strecke durch Rijeka, ein wenig den Schrecken genommen. In Slowenien kann die Mautgebühr zwar in Euro entrichtet werden, Ihr Wechselgeld erhalten Sie

jedoch in der Landeswährung Tolar. Daher empfiehlt es sich, möglichst Münzen in kleinen Stückelungen mitzuführen. Von Deutschland aus benutzen Sie am besten die Route Frankfurt-München-Salzburg-Ljubljana (Slowenien)-Rijeka (Kroatien).
Von dort aus geht es weiter über die malerische Küstenstraße in Richtung Split. Trotz wunderschöner Ausblicke ist auf dieser Route mit großer Aufmerksamkeit zu fahren. Besonders bei Regen kann es durch den Salzbelag zu einer Rutschpartie kommen. Die kurvenreiche Strecke mit teilweise ungesicherten Abhängen lädt nicht gerade zum Überholen ein.
Wohnwagenkolonnen, sowie Kamikazefahrer (nicht nur aus Italien), werden Ihre Geduld auf eine harte Probe stellen.
Wenn sie auf der Magistrale den Ort Senj passiert haben, zieht sich Ihre Fahrt zwar noch eine Weile dahin, aber ca. 40km weiter, müssen Sie langsam Ausschau nach der Ausschilderung der Fähre (kroatisch Trajekt) halten.
An der bezeichneten Stelle verlassen Sie die Hauptstrecke und folgen der kleinen Straße, die sich den Hang hinunter bis in den kleinen Küstenort Jablanac schlängelt. Dort wird Ihnen besonders in den Sommermonaten eine lange PKW Kolonne signalisieren, dass sie sich an der richtigen Stelle befinden. Obwohl die eigentliche Überfahrt nach Rab (Misnjak) nur 12 Minuten dauert, müssen Sie mit längeren Wartezeiten rechnen. Kaufen Sie in der Zwischenzeit Ihr Ticket und denken Sie daran, dass der Fahrpreis pro PKW entrichtet wird, jeder Insasse aber zusätzlich berechnet wird. Mit Booten, Wohnanhängern etc, wird es natürlich auch teurer.

Wenn Sie sich die Magistrale ersparen möchten, haben Sie alternativ die Möglichkeit, über die Insel Krk anzureisen, die unmittelbar hinter Rijeka durch eine Brücke (Überfahrt kostenpflichtig) mit dem Festland verbunden ist. Vom kleinen Urlaubsort Baska (sprich: Baschka) aus, besteht hier eine Fährverbindung nach Lopar, dem Badeort im Norden der Insel Rab.

Unterschätzen Sie jedoch bitte nicht die Fahrtstrecke, die Sie bis Baska zurücklegen müssen. Krk ist die größte Insel des Kvarner Archipels, so dass Sie ca. 50 Minuten benötigen, bis Sie die Anlegestelle erreichen..
Die Verbindung Baska-Lopar dauert fast eine Stunde. Die Fahrt selbst ist zwar traumhaft schön, aber bis das Schiff ablegt, müssen Sie erst noch ein wenig starke Nerven zeigen.

Denn leider ist an dieser Stelle nur eine Fähre im Einsatz (Jablanac in den Sommermonaten vier), und so vergehen zwischen den einzelnen Abfahrten ca. drei Stunden. Bei großem Andrang haben Sie also nie die Garantie, auf der nächsten Fähre Platz zu finden.
Außerhalb der Hauptsaison wird diese Strecke stillgelegt und bietet so keine Alternative mehr.

Abschließend möchten wir Ihnen noch den Rat geben, Ihren Start von zuhause, auf den Fährplan auszurichten. Zwar wird im Notfall die Verbindung Jablanac-Misnjak in den Hochsommermonaten auch bis in die Nacht aufrechterhalten, in der Nebensaison jedoch besteht die Gefahr dass Sie im Auto übernachten müssen, wenn Sie das letzte Schiff verpassen.


ANDERE REISEMÖGLICHKEITEN:

Rab finden Sie nicht nur in den Katalogen der Touristikriesen, sondern auch in den Programmen kleiner Veranstalter. Viele Busunternehmen, die Rab direkt, oder Ortschaften in der Umgebung anfahren, bieten auf Anfrage Restplätze an, wobei Ihnen nur die reine Anfahrt berechnet wird.
Von einigen deutschen Städten aus (z.B. Köln, Düsseldorf, Frankfurt) starten täglich Linienbusse in Richtung Rijeka. Tickets für diese Busse sind an allen Verkaufsstellen der Firma Touring, sowie in vielen Reisebüros, erhältlich.

Seit ein paar Jahren wird auch der Flughafen Rijeka (Insel Krk) von CROATIA AIRLINES wöchentlich (z.Zt. ab Düsseldorf und Berlin) angeflogen. Leider wird diese Destination nur wenig frequentiert, so dass für eine ordentliche Verkehrsanbindung nicht gesorgt ist. Taxen sind selten und teuer (bis Baska ca. 60 Euro). Allerdings kann ein Transfer bei einigen wenigen Veranstaltern zusammen mit dem Ticket gebucht werden (ca. 30 Euro hin und zurück).
Der Flug mit Croatia, die sich gerne als jüngste Flotte Europas bezeichnet, ist auf alle Fälle empfehlenswert. Die neuen Maschinen der Marken Airbus und Boeing, werden von der Lufthansa gehandelt und auch gewartet. Der Service, sowie die Aufwendungen im Sicherheitsbereich brauchen den Vergleich mit renommierten Fluggesellschaften nicht zu scheuen.